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Welcome to Moorcock's Miscellany

Dear reader,

Many people have given their valuable time to create a website for the pleasure of posing questions to Michael Moorcock, meeting people from around the world, and mining the site for information. Please follow one of the links above to learn more about the site.

Thank you,
Reinart der Fuchs
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Buchbesprechungen

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  • Buchbesprechungen

    In loser Folge wollen wir hier auf deutsch-sprachige Besprechungen von Mikes Büchern hinweisen oder selbst welche verِffentlichen.

    1) Tochter der Traumdiebe:

    Ich mache es mir erst einmal einfach, indem ich auf die Amazon-Leser-Besprechungen verlinke LINK-CLICK!, wo "Die Tochter der Traumdiebe" besprochen wird in bislang sechs Kritiken. Ein wichtiges Werk, gerade auch in Deutschland. Schade nur, dass die zwei Folgebنnde nicht (oder noch nicht?) in deutscher Version erscheinen.
    Hehe, zu einfach mache ich es mir allerdings auch wieder nicht mit dieser Verlinkung, denn immerhin habe ich eine von den Besprechungen geschrieben. Nur ich verrate nicht, welche ...
    Last edited by L'Etranger; 12-28-2006, 05:48 AM.
    Google ergo sum


  • #2
    Hmmm, da kommt mir gerade, wie wنr's wenn man einen ـbersetzer wie Jürgen Langowski, der dieses Buch übersetzt hat, mal dazu brنchte, über spezifisch Moorcock'sche ـbersetzungstücken zu schreiben?
    Google ergo sum

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    • #3
      Elric Besprechung

      Elric von Melniboné - Die Saga vom Ende der Zeit


      Besprochen auf www.drachenlanze.de von Eileen Munkel
      Bewertung: (10/10)

      „Elric von Melniboné – Die Saga vom Ende der Zeit“ wurde von Michael Moorcock verfasst und ist in meinen Augen ein groكartiger und auch andersartiger Fantasyzyklus. Moorcock beschreibt eindrucksvoll und komplex Elrics düstere Welt und die Aussichtslosigkeit allen Seins.

      Elric ist Herrscher einer alten Rasse, die ihr Leben auf der Dracheninsel verbringt und deren Krنfte fortwنhrend schwinden. Seine Mutter starb bei seiner Geburt und er konnte nur mit Zaubermitteln gerettet werden und kann sich nur dadurch am Leben erhalten. Der krنnkelnde Albino verbrachte schon als Jugendlicher viel Zeit in der Bibliothek seines Vaters, er studierte alle Bücher und auch das machte ihm zu dem was er ist. Er ist der Einzige seiner Rasse der das Dasein hinterfragt, der gewisse ethische Grundsنtze verfolgt und versucht, einen Sinn in Allem zu finden. Das bringt ihm bei Hofe einige Probleme, denn er verhنlt sich nicht traditionsgemنك und Mancher mag ihm deshalb das Schwinden der Macht der Melnibonéer zu schreiben.
      Elrics Handeln wird durch seine Liebe zu seiner Cousine Cymoril bestimmt, dass Problem dieser Verbindung ist Cymorils Bruder Yyrkoon, der mehr einem der alten Herrscher gleicht und selbst nach dem Thron strebt.


      „[...] Cymoril blickte in Elrics bleiches Gesicht, das einen Augenblick lang durch aufzuckendes Himmelsfeuer erleuchtet wurde, und sie spürte eine Kنlte im Leibe, einen Frosthauch, der nichts mit dem Wind oder dem Regen zu tun hatte, denn in diesem Augenblick wollte es ihr scheinen, als wنre der sanftmütige Gelehrte, den sie liebte, von den Elementen in einen hِllenbesessenen Dنmon verwandelt worden, in ein Monstrum, das kaum noch menschliche Züge aufwies. Die roten Augen leuchteten im Weiك seines Schنdels wie die Flammen der Hِheren Hِlle; das Haar wurde empor gepeitscht zum Busch eines unheimlichen Kampfhelms, und der Mund schien im trügerischen Licht des Unwetters wie in einer Mischung aus Zorn und Qual verzerrt zu sein. Plِtzlich erkannte Cymoril die Wahrheit. Sie erkannte mit innerer Klarheit, dass dieser morgendliche Ritt der letzte Augenblick des Friedens war, den sie beide je erleben würden. Das Unwetter war ein Zeichen der Gِtter – eine Warnung vor kommenden Stürmen. [...]“

      Yyrkoons Intrigen kosten Elric fast das Leben aber der Totgesagte kehrt mit Hilfe des Herrn der Wassergeister zurück. Er ringt sich dazu durch ein wirklich grausames und traditionelles Urteil über Yyrkoon zu fنllen, doch Dieser entkommt und entführt Cymoril. Elric beschwِrt seinen Patendنmon den Chaoslord Arioch, um Hilfe zur Rettung seiner Geliebten zu erhalten. Ein Zauber den nicht einmal Yyrkoon wirken konnte, obwohl nur er Elric auf diesem Gebiet ebenbürtig ist. Elrics Abenteuer beginnen nun und er soll ab da nie mehr wirklich zur Ruhe kommen. Er durchschreitet fremde Dimensionen, um seinem Cousin gegenüber treten zu kِnnen und Cymoril zu retten. Dabei bemنchtigt er sich der legendنren Klinge Sturmbringer und tritt Yyrkoon gegenüber der Sturmbringers Bruderschwert Trauerklinge besitzt. Diesen Kampf gewinnt Elric und er unterwirft Yyrkoon.
      Aber das ist nicht das Ende der Intrigen, denn Elric entschlieكt sich dazu die jungen Kِnigreiche zu bereisen, um zu lernen und zu verstehen. Er lنsst Yyrkoon als Regenten in Imrryr, der trنumenden Stadt, zurück, doch wie blind er war, soll er erst spنter erfahren...
      Sturmbringer wird zu Elrics Schicksal werden, denn das Runenschwert wird zum kraftspendenden aber auch schmerzbringenden Begleiter durch die jungen Kِnigreiche. Er wird nicht überall freundlich empfangen, ihm wird Spionage unterstellt und das erfordert seine Flucht. In seiner aussichtslosen Lage gelangt er auf ein Schiff das durch die Dimensionen segelt und das schon auf ihn gewartet hat. Elric komplettiert die vorhandenen Krieger, bei denen es sich um „normale“ Kنmpfer und drei Inkarnationen des ewigen Helden handelt. Elric erfنhrt, dass auch er eine solche Inkarnation ist und beteiligt sich an der geheimnisvollen und gefنhrlichen Mission. Zurück in seiner eigenen Zeit erfنhrt er von Yyrkoons Verrat und nimmt auf schreckliche Weise Rache, was die Zerstِrung von Imrryr zur Folge hat. Doch ein anderer Verlust ist für Elric viel schmerzvoller – Cymorils Tod.

      Heimatlos und einsam bleibt er zurück und nur Sturmbringer ist bei ihm..

      „[...] Er erreichte es und legte die Finger um den Griff. Sofort schmiegte es sich in seine Hand, und Elric spürte, wie die Kraft langsam in seinen schmerzenden Kِrper zurückstrِmte. Dann erkannte er, dass er und das Schwert aufeinander angewiesen waren: zwar brauchte er die Klinge, doch benِtigte Sturmbringer wie ein Parasit auch einen Trنger – ohne führende Hand war die Klinge machtlos.
      „So sind wir denn aneinandergefesselt“ sagte Elric verzweifelt. „Verbunden durch Ketten, die aus der Hِlle stammen, und schicksalstrنchtige Umstنnde“. So soll es denn sein, so sollen denn die Menschen Grund zum Zittern und zum Fürchten haben, wenn sie die Namen Elric von Melniboné und seines Schwertes Sturmbringer hِren. Wir sind von gleicher Art – Produkte eines Zeitalters, das von uns gewichen ist. Geben wir dieser Zeit einen Grund, uns zu hassen!“[...]“



      Wiedergegeben mit freundlicher Erlaubnis der Autorin Eileen Munkel
      -> Quelle
      Danke
      L'Etranger
      Google ergo sum

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